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Das Wilde Pack schmiedet einen Plan
Im zweiten Band "Das Wilde Pack schmiedet einen Plan" steigt das Wilde Pack mitten in der Nacht ins Naturkundemuseum der Stadt ein, um nach ihrer Herkunft zu forschen. Aufgeschreckt durch Zoodirektor Müller, fliehen sie über die Dächer der Stadt und suchen Unterschlupf in einer Kirche. Wer hätte gedacht, dass das Wilde Pack ausgerechnet dort auf eine geniale Idee gebracht wird?
Sprache: Deutsch
Laminierter Pappband
128 Seiten
7,95 EUR
Verlag: Kosmos (Franckh-Kosmos)
Illustrationen: Sebastian Meyer
Ab 8 Jahre
ISBN: 9783440110386
Art.-Nr.: 11038
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Kritiken und Lesermeinungen zu
"Das Wilde Pack schmiedet einen Plan"
Eine Kritik auf buch.ch
Der zweite Band ist eine sehr spannende, manchmal ergreifende und überaus witzige Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, Mut und Überwindung von Grenzen. Er ist super geschrieben und die Tiere wachsen einem mit jeder Seite mehr ans Herz! In diesem Band wollen die Tiere zunächst einem, wahrscheinlich an Einsamkeit kranken Tier helfen. Daraus allerdings ergibt sich eine Nacht voller sich überstürzender Ereignisse und Erfahrungen, die zu wahrhaftig neuen Ufern führt! Der zweite Band ist ebenso überzeugend und stark wie der erste und spricht absolut dafür, dass die neue Reihe von André Marx und Boris Pfeiffer das Zeug zum Klassiker hat.
Quelle: buch.ch
Neue Rezension zu "Das Wilde Pack schmiedet einen Plan"
von Lesemamma und Shinobia:
Wir hatten das Buch eigentlich als Geschenk für einen Freund meines Sohnes zum 9. Geburtstag gekauft (der ist Fan des wilden Packs). Dann hab ich es mit meiner Tochter angelesen und sie war so begeistert, dass sie sich zu ihrem 7. Geburtstag jetzt auch gleich mehrere Bände gewünscht hat. Die Geschichte dieses Tier-"Packs" ist absolut spannend geschrieben (auch für Erwachsene)und ist doch nicht (wie leider viele der vorwiegend an Jungen gerichteten Abenteuer-Bücher)nur Action sondern es geht eben auch um Freundschaft, um das Lösen von Konflikten (wenn z.B. nur wenig zu Essen erbeutet wurde, alle Hunger haben, aber der erfolgreiche Jäger meint, das Wenige nur für sich haben zu wollen...). Jedes Tier hat seine Stärken und Schwächen. Mal ein tolles Buch für Jungen UND Mädchen. Wir werden sicher noch mehr davon lesen...;-)
Lesemamma
Serien kranken oft daran, dass auf einen wunderbaren ersten Teil ein flauer zweiter folgt, der dritte Teil gerade noch gut genug ist, um erträglich zu sein ... Nicht bei diesem Buch. Es setzt nahtlos da an, wo der erste Teil aufhörte: Hamlet und sein ungewöhnliches "Rudel" halten zusammen, gegen Menschen, Hunger und allen Widrigkeiten. Beklemmend die Suche nach den Ursprüngen ihres Daseins, rührend die Sorge um ein totkrankes Mitglied des Packs. Auch die bösartige Gier des Zoodirektors und seiner Töchter erhält mehr Tiefe und Hintergrund und wirkt dadurch realistischer. Der Autor hat sehr genau hingesehen, was uns Menschen ausmacht, er hält uns schonungslos den Spiegel vor - ohne Zeigefinger, dafür mit jede Menge Sinn für Humor und Situationskomik, aber eben auch bewegenden Szenen.
Das offene Ende schmerzt. Vor allem deswegen, weil die Fortsetzung erst nächstes Jahr erscheinen wird und die Leseprobe von Teil 3 so ungemein appetiterregend ist. Das sollte aber kein Grund sein, vor dem Kauf dieses Buches zurückzuschrecken. Es ist rundum gelungen und läd zum wieder- und wiederlesen ein. Spätestens, wenn die Fortsetzung kommt.
Shinobia
http://www.amazon.de/wilde-Pack-schmiedet-einen-Plan/dp/3440110389/ref=sr_1_15?s=books&ie=UTF8&qid=1299782767&sr=1-15
"Das wilde Pack" kann eine der spannendsten Kinderserien der jüngsten
Zeit im Hörspiel-Bereich werden, schreibt Conn in einer Hörspielkritik
über "Das Wilde Pack schmiedet einen Plan"
http://www.fantasyguide.de/7989.0.html
Das Wilde Pack schmiedet einen Plan
Rezension von Stefan Haag
Das Wort „Pack“ hat zumindest zwei Bedeutungen. Eine davon ist umgangssprachlicher Natur und lautet „Mieses Pack“ - eine abwertende Bezeichnung für mittelalterliches Gesinde. Die andere stellt eine alternative Bedeutung für das Wort Rudel dar. Keineswegs bedeutet es aber, dass ein Rudel aus wilden Tieren nicht gleichzeitig ein mieses Pack sein kann. Die spannende Kosmos-Serie „Das wilde Pack“ erzählt von einer Zusammenrottung aus verschiedensten Tieren, die in der Stadt zusammenleben und dabei stets auf neue Abenteuer aus sind.
Die teilweise aus dem Zoo entkommenen, teilweise aus ehemaligem Privatbesitz stammenden Tiere haben ein Abkommen getroffen, dass kein Tier das andere fressen darf. Denn schließlich wollen sie im „Paradies“ - einer verlassenen U-Bahnstation mit dem Namen „Paradiesstraße“ - friedlich zusammenleben. Doch wer leben will, muss bekanntlich auch essen. Da man sich nicht gegenseitig ans Leder will, ziehen verschiedene Versorgungstrupps in die Stadt aus, um für alle Tiere Futter zu besorgen. Doch leider kommt es dabei zu Komplikationen. Denn bei einer solchen Aktion laufen Ludwig der Pavian, Hamlet der Wolf, Shiva die Pantherin, Tulpe das Stinktier und Barnabas der Gorilla dem ehemaligen Zoodirektor Müller über den Weg. Dieser hat seiner jüngsten Tochter zu ihrem sechzehnten Geburtstag einen echten Wolfspelz versprochen. Obwohl er langsam an seinem Verstand zu zweifeln beginnt nimmt er die Verfolgung wieder auf.
Dann wird Oskar krank. Niemand weiß was ihm fehlt oder wie man ihm helfen könnte. Da tritt die Schlange Rafina auf den Plan und stellt sowohl eine interessante Theorie auf, wie sie auch einen Erfolg versprechenden Vorschlag macht, wie Oskar wieder gesund werden könnte. Das im Wasser lebende und mit einem Entenschnabel versehene Tier muss herausfinden was er wirklich ist. Der einzige Ort, wo so etwas möglich ist, ist wohl das Museum - und so machen sich die Gefährten auf den gefahrenvollen Weg.
Liebevoll und farbenfroh erzählt, vermag die Geschichte über das Paradies für Wildtiere vor allem jüngere Leser bestimmt zu fesseln. Die aberwitzigen Aktionen, welche die so verschiedenen Tiere zusammen liefern, sind äußerst unterhaltsam. Auch der immer verwirrter agierende Zoodirektor ist ein stetiger Quell neuen Humors. Äußerst amüsant haben die Autoren André Marx und Boris Pfeiffer auch noch eine Schnabeltier-Interpretation der Geschichte von Moses und der Sintflut eingebunden. Einzig und allein der Name des Bandes ist ein kleiner Missgriff, spielt dieser doch (zumindest nach Meinung des Redakteurs) auf einen Plan an, der erst auf den letzten Seiten des Buches entwickelt wird. Trotzdem ist das deutlich auf ein junges Zielpublikum zugeschnittene Werk jedem zu empfehlen, der seinen Kindern ein spannendes, humorvolles und vor allem gewaltfreies Buch zukommen lassen will. Toll gelungen sind auch die Schwarzweiß-Illustrationen, welche die Tiere zwar etwas verniedlicht aber doch realistisch darstellen. Die wenigen vorkommenden Menschen wirken ziemlich karikiert. Hingegen zeigen die Tiere im Rahmen der Erzählung weit menschlichere Züge - sie sind also in diesem Fall „die besseren Menschen“ - obwohl sie genauso wie reale Menschen auch die eine oder andere Charakterschwäche besitzen. Zusätzlich wird noch Wissen über Tiere vermittelt. Insofern kann „Das wilde Pack schmiedet einen Plan“ auf allen Linien überzeugen und ist ohne Einschränkung zu empfehlen.
„Das wilde Pack schmiedet einen Plan“ von André Marx und Boris Pfeiffer ist eine weitere unterhaltsame und spannende Erzählung über eine Tierkommune, die aus den unterschiedlichsten Rassen und Individuen besteht. Spaß ist garantiert, gleichzeitig werden auch noch Wissen und Moralvorstellungen vermittelt. Empfehlenswert.
http://www.roterdorn.de/print.php?xz=rezi&id=9779
Das Wilde Pack schmiedet einen Plan
Rezension von Christine Schlicht
Zoodirektor Müller hat ein Problem: Zum Geburtstag seiner jüngsten Tochter hat er den gewünschten Pelz nicht zur Hand. Seine Lieblingstochter macht ihm die Hölle heiß, doch das Feuer wird durch die Sprinkleranlage des Restaurants erst mal gelöscht. Der Feueralarm ist aber nicht echt. Hamlet und seine Freunde haben ihn ausgelöst, um in der Zwischenzeit, wenn das Restaurant leer ist, die Küche zu plündern. Müller entdeckt sie und den Tieren bleibt nichts als eine überstürzte Flucht.
So kommen sie ohne Essen zurück und es gibt wieder Zoff. Solange die Essensbeschaffung unter Hamlets Führung funktioniert, sind alle für ihn. Doch nun, nach diesem Misserfolg, macht besonders der ohnehin ätzende Pavian Ludwig Stunk.
Dann wird auch noch Schnabeltier Oskar krank, weil er sich für absolut nutzlos und überflüssig hält. Die Tiere sind ratlos. Nur Rafina, die Anakonda weiß, was ihm helfen könnte. Sie ist der Meinung, dass jedes Tier Selbstheilungskräfte besitzt, die im vererbten Wissen ihrer Vorfahren begründet sind. Doch Oskar weiß nicht einmal, was er ist und kann sich so nicht selbst heilen.
Hamlet und Barnabas wollen deshalb mit Oskar in das Naturkundemuseum der Stadt einbrechen, um dort nach Oskars Herkunft zu suchen. Leider hat Zoodirektor Müller in der gleichen Nacht den Plan, wenn er schon keinen lebenden Wolf seines Pelzes entledigen kann, dann doch zumindest einen toten – die Schaustücke des Museums.
Das Museum ist für die Tiere, die Hamlet und Barni begleiten, zunächst sehr unheimlich, doch dann entdecken sie geheimnisvolle rote Knöpfe, die sprechen können, wenn man draufdrückt. Jedes Tier findet sein Gegenstück in dem Museum und erfährt über die sprechenden Knöpfe woher es kommt und was seine natürliche Lebensweise ist. Oskar und Shiva finden eine seltsame Höhle und Oskar ist sofort der Meinung, dass dies seine natürliche Umgebung sei. Doch gerade als der rote Knopf ihm den Namen seiner Art sagen will, müssen sie vor Müller fliehen. Oskar will zwar nicht weg, aber mit dem, was er bereits erfahren hat, wurden in ihm seine Urinstinkte geweckt und er gesundet nahezu sofort.
In ihrer wilden Flucht bleibt den Tieren nur der Weg aufs Dach, doch der scheint eine Sackgasse zu sein, denn rund um das Museum gibt es keine mit einem Sprung erreichbaren Gebäude. Tollkühn stürzt sich Barnabas, der Gorilla auf einen Zementkübel, der an einem Kran hängt und tatsächlich richt der Schwung aus, um auf das Dach einer Kirche zu flüchten. Der zurückschwingende Kübel haut dann auch noch Müller aus den Latschen und die Tiere sind wieder mal gerettet.
In der Kirche finden die Tiere dann Glasfenster, die eine Geschichte erzählen, die Geschichte von Noahs Arche und Hamlet kommt eine grandiose Idee: Er will ein Schiff bauen, um alle Tiere wieder in ihre ursprüngliche Heimat zu bringen. Im Naturkundemuseum hat jeder seine Heimat erkannt.
Das wilde Pack ist fest entschlossen, nachdem Oskar sein Talent zum Geschichtenerzählen entdeckt hat, mit Hamlet das Schiff zu bauen.
Der zweite Band der Reihe „Das wilde Pack“ setzt den ersten Band nahtlos fort und lässt im Spannungsbogen nicht einmal nach. Wieder kommt man nicht von dem Buch los, bis die letzte Seite fertig gelesen ist und dann hat man da nur einen echten Cliffhanger, der den Leser sehnsüchtig nach dem nächsten Band zurück lässt. Perfekt.
Dabei kann das Buch durchaus auch für sich stehen, man muss den ersten Band nicht kennen, um die Geschichte des zweiten Bandes zu verstehen. Und man muss nicht unbedingt die Serie weiterführen, weil dieses Abenteuer – nämlich die Aufgabe, den erkrankten Oskar wieder gesund zu machen – mit der abenteuerlichen Flucht aus dem Museum abgeschlossen ist.
Wäre da nicht dieser kleine Anreiz mit dem Plan der Tiere, sich eine Arche zu bauen. Angestachelt wird man natürlich noch zusätzlich durch die Leseprobe aus dem dritten Band, in der Rafina den anderen Tieren von einem unterirdischen Fluss erzählt. Also: Warten auf den dritten Band, der leider erst im Februar 2008 erscheinen soll. Da wären doch kürzere Zeiträume wünschenswert, Kinder können so nervig sein... und Geduld ist nicht ihre große Stärke. Bei einer Serie für Kinder ist das ein riskant langer Zeitraum.
Dennoch, es wird nicht schwer fallen, wieder in die Serie rein zu kommen, denn sie bleibt im Kopf und ist nebenbei auch lehrreich. Einen besseren Führer durch ein Naturkundemuseum gibt es nicht.
Auch die wieder einmal sehr schönen Zeichnungen von Sebastian Meyer machen das Buch zu einem optischen Genuss. Zwar kennt man die kleinen Bilder der Tiere (Signets) schon aus dem ersten Band, aber die großen Bilder, welche die Geschichte untermalen lassen nichts zu wünschen übrig.
Die Serie hat das Zeug zu einem echten Dauerbrenner im Kinderbuchregal. Zum immer wieder lesen schön.
http://fantasyguide.de/4821.0.html
Weitere Kritiken finden sich hier:
Das Wilde Pack schmiedet einen Plan (Band 2)
http://www.planet1.net/buecher_7-8_jahre__140.html
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